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Deutsche Olympische Gesellschaft

Die Deutsche Olympische Gesellschaft ist ein Förderverein, der sich für die Verbreitung des Olympischen Gedankens in Sport und Gesellschaft einsetzt.

Die Deutsche Olympische Gesellschaft will die Olympischen Werte Fair Play, Leistungsbereitschaft, Völkerverständigung und Teamgeist vermitteln.

Die Deutsche Olympische Gesellschaft ist eigenständig, sportartübergreifend und bundesweit durch Mitglieder und Zweigstellen vertreten.

Unser Leitmotiv „Leistung macht Spaß”

„Leistung macht Spaß” heißt das Leitmotiv, unter dem das Engagement der Deutschen Olympischen Gesellschaft steht. Dafür bieten die Olympischen Spiele und der Sport generell die besten Bilder und Vorbilder. Denn eine Leistung erbringt sowohl der Leichtathlet, der sich die Olympiaqualifikation erkämpft, als auch der Hobbyläufer, der zum ersten Mal die Marathondistanz bewältigt, oder der Nachwuchskicker, der sein erstes Tor erzielt. Sie alle haben intensiv für ihr Ziel trainiert und freuen sich über ihren persönlichen Erfolg, der zugleich Motivation fürs Weitermachen ist.

„Leistung macht Spaß” heißt für uns, sich Ziele zu setzen und dafür sein Bestes zu geben, Freude am Lernen und Üben zu entwickeln und dabei stets fair, teamorientiert und tolerant zu sein - Eigenschaften, die sowohl im Sport als auch in der Gesellschaft insgesamt Gültigkeit besitzen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.dog-bewegt.de

Die Idee und Ihre Gründerväter

Da kam schon einiges von Rang und Namen an jenem denkwürdigen 5. Januar des Jahres 1951 im Frankfurter Senckenberg-Museum zusammen, als sich die DOG sozusagen selbst aus der Taufe hob und sofort an die Arbeit machte. Was sich da zwischen vorsintflutlichen Fossilien abspielte, war erfrischende Gegenwart und spontane Begeisterung für das große Nahziel, der deutschen Olympiamannschaft den Weg nach Oslo und Helsinki zu ebnen. Das aber war leichter beschlossen als getan. Wenige Wochen zuvor hatte NOK-Schatzmeister Willi Daume mit seinem Kostenvoranschlag in Bonn für großes Achselzucken und Kopfschütteln gesorgt. Neben den besten Erfolgswünschen hatte man dort für die Olympia-Expedition nichts parat, also war es hohe Zeit, eine DOG zu gründen. Georg von Opel wurde einstimmig als Steuermann gewählt. Männer wie Carl Diem, der Herzog zu Mecklenburg, Ritter von Halt und Werner Klingeberg schieben das Gefährt kräftig an, unterstützt von Willi Daume, Max Danz, Constans Jersch und Hermann Jannsen.

Mehr als eine Million der noch druckfrischen, jungen Mark sollte die DOG für das NOK erwirtschaften - und das in einer Zeit, wo der bundesdeutsche Durchschnittsbürger nur eben einmal ein Zehntel des heutigen Geldes in der Lohntüte hatte. Aber die Blütenträume reifen, denn zahllose Helfer und einige tausend DOG-Mitglieder sorgen schon im ersten Jahr für die stolze Summe von 630.000 Mark. Allerdings konnte sich auch die DOG nicht ohne weiteres mit der Sammelbüchse an die nächste Ecke stellen. Der neue Verein war einzutragen, und beim Bundesfinanzministerium war die steuerliche Begünstigung der Zuwendungen zu beantragen. Das erwies sich zunächst als äußerst schwierig, da das NOK als Zuwendungsempfänger noch keine Gemeinnützigkeit beantragt hatte.

Aber: Kommt Zeit, kommt Rat. Und so war es besonders dem Fleiß des jungen DOG-Präsidenten von Opel zu verdanken, der nicht weniger als 12.000 "Bettelbriefe" handschriftlich unterzeichnete, dass mit dem Olympiajahr 1952 auch das "Olympia-Soll" mit knapp 1,1 Millionen Mark sogar mehr als nur erfüllt wurde. Da nun auch die Bundesregierung mit einem Zuschuss von 400.000 DM nachzog, konnte bereits für die nächsten Spiele des Jahres 1956 eine beruhigende Rücklage gebildet werden.

Wie selbstlos und sparsam damals in der DOG gewirtschaftet wurde, zeigt die Kostenabrechnung jener denkwürdigen Gründungsversammlung im Senckenberg-Museum. Ganze 383,08 DM standen zu Buche!

Alle Informationen über die Olympiabewegung und die DOG
finden Sie auf der Homepage Olympia-bewegt-alle (bitte anklicken).

Bewegungsförderung im Kreis hat Priorität

Wenn es um den Kinder-, Jugend-, Breiten- oder Spitzensport geht, so ist der Landkreis Ludwigsburg bestens aufgestellt. Hier gibt es traditionell ein intaktes, vitales und leistungsfähiges Vereinsleben. Dieses finanziell und ideell zu fördern und stetig weiter zu verbessern, hat sich die Ludwigsburger Zweigstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) zur Aufgabe gemacht.

Darum unterstützt sie seit Jahren zahlreiche Sportprojekte vor Ort. „Dabei ist uns seit jeher die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen besonders wichtig. Gerade in jüngster Zeit haben wir – passend zur DOG-Initiative „Kinder bewegen“ - da einiges bewirkt“, erklärt Matthias Müller, Vorsitzender der DOG Ludwigsburg und Präsident des Sportkreises Ludwigsburg.

DOG - Ehrung im Sportkreis

Bild: Sportkreis Ludwigsburg; Daniel M. Barbist und Sportkreispräsident / DOG-Vorsitzender Zweigstelle Ludwigsburg Matthias Müller.

Matthias Müller, Präsident vom Sportkreis Ludwigsburg und Vorsitzender der Deutschen Olympischen Gesellschaft Zweigstelle Ludwigsburg konnte Herrn Daniel M. Barbist mit der Ehrenplakette in Bronze der Deutschen Olympischen Gesellschaft ehren.

Daniel M. Barbist war bis November 2013 langjähriges Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Olympischen Gesellschaft und war auf nationaler und internationaler Ebene überaus engagiert. Dabei hat sich Herr Barbist über die vielen Jahre hinweg weit über das Normalmaß hinweg um die Deutsche Olympische Gesellschaft verdient gemacht.

In seiner Laudatio hob Matthias Müller den persönlichen Einsatz von Herrn Daniel M. Barbist während der Olympia Bewerbungen Stuttgart 2012, Leipzig 2012, Salzburg 2013, Chicago 2016 sowie München 2018 und 2022 hervor. Herrn Barbist lag ferner die Förderung der Erziehung / Jugendhilfe sowie die Begegnungen zwischen Deutschen und Ausländern sehr am Herzen und hat dies aktiv in seine Arbeit mit einfließen lassen.

Bei den Sudienfahrten war Herr Barbist ein hervorragender Historiker hinsichtlich der Geschichte der Olympischen Spiele der Antike. Der Fair-PlayGedanke war für ihn ebenso wichtig. Er war bei den Sommerspielen in Peking offizieller DOG-Fair-Play-Botschafter und besuchte dabei zahlreiche internationale Häuser sowie die Deutsche Botschaft um für den Fair-Play-Gedanken aktiv zu werben.

Für diese außerordentlichen Verdienste für die Deutsche Olympische Gesellschaft wurde im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung im Sportkreis Ludwigsburg Herrn Daniel M. Barbist von Matthias Müller die Ehrenplakette in Bronze der Deutschen Olympischen Gesellschaft verliehen.