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25.08.2020 - Zweiter „Masern-Bus“ im Landkreis Ludwigburg zur Halbzeit der „Stoppt Masern!“ Kampagne unterwegs

(c) Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Landratsamt Ludwigsburg - vielen Dank!

Landrat wirbt für die Kampagne „Stoppt Masern!“ mit Kooperationspartnern und dem neuem „Masern-Bus“

Das Corona-Virus ist allgegenwärtig. „Wir dürfen aber andere gefährliche Infektionskrankheiten nicht vergessen, gegen die es bereits Impfstoffe gibt“, so Landrat Allgaier anlässlich der Vorstellung des zweiten „Stoppt-Masern“-Busses im Landratsamt Ludwigsburg.

Im Landkreis Ludwigsburg gibt es große Unterschiede bei der Maserndurchimpfungsrate zwischen den Gemeinden – nur wenige erreichen die notwendige Impfquote von 95 Prozent bei beiden Masernimpfungen. Auf Wunsch der Kommunalen Gesundheitskonferenz (KGK) startete daher im Sommer 2019 eine landkreisweite „Stoppt Masern!“ Kampagne als Modellkampagne für andere Kreise. „Unser Ziel ist es, angekoppelt von gesetzlichen Vorschriften die Bevölkerung zu informieren und aufzuklären, um die Akzeptanz der Impfung weiter zu steigern“, so Landrat Allgaier.

Unabhängig davon ist das Masernschutzgesetz ist am 1. März diesen Jahres in Kraft getreten. Es sieht vor, dass alle nach dem 31. Dezember 1970 geborenen Personen, die in bestimmten Einrichtungen betreut werden oder tätig sind, den Masernschutz nachweisen müssen. Das Gesetz erfasst (junge) Erwachsene nicht, die nicht in einer Gemeinschaftseinrichtung arbeiten. Doch besonders bei jungen Erwachsenen sind die Impflücken groß. Mit verschiedenen Maßnahmen möchte die Impfkampagne genau diese Zielgruppe erreichen. Zum einen liegen in den Sommerferien bei teilnehmenden Ludwigsburger Restaurants und Cafés Postkarten der Kampagne aus. Zum anderen fährt nun ein zweiter mit dem Kampagnen-Logo beklebter Linienbus quer durch den Landkreis, um weitere Bürgerinnen und Bürger aufmerksam zu machen.

Landrat Allgaier und die Kooperationspartnern/Unterstützer der Kampagne (Kreisärzteschaft, AOK, mhplus, Barmer, Unfallkasse Baden-Württemberg, Landesapothekerkammer, Sportkreis Ludwigsburg e.V., Kreissparkasse Ludwigsburg und ADE Druck und Medien) betonten nochmals die Bedeutung der Kampagne.

Weitere Informationen zu Masern, der Masernimpfung sowie der Kampagne „Stoppt Masern!“ finden Sie unter www.stoppt-masern.de

28.01.2020 - Neujahrsemfpang des Sportkreises

Auf ein gutes Jahr 2020 stoßen Sportkreisjugendleiter Kay Bäumges, Bietigheims Oberbürgermeister Jürgen Kessing und Sportkreis-Präsident Matthias Müller (von links) an. | (c) Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Hans-Michael Raiser

Zahlreiche Präsidiumsmitglieder und Fachverbandsvertreter konnte Sportkreispräsident Matthias Müller beim traditionellen Neujahrsempfang des Sportkreises in der Vereinsgaststätte des TSV 1848 Bietigheim e.V. begrüßen. Auch der Bietigheimer Oberbürgermeister Jürgen Kessing war der Einladung gefolgt.

Der Rückblick auf das Sportjahr 2019 fiel durchweg positiv aus, vor allem im Bereich Leistungssport steht der Sportkreis Ludwigsburg nach wie vor an der Spitze des Württembergischen Landessportbundes bzw. in Baden-Württemberg. „Wir haben im Sportkreis zahlreiche Mannschaften in der ersten und zweiten Bundesliga. Zudem konnten wir, wie in den vergangenen Jahren, Weltmeister, Europameister und zahlreiche Deutsche Meister im Erwachsenen- und Jugendbereich bejubeln“, berichtete Sportkreis-Präsident Matthias Müller nicht ohne Stolz und betonte, dass man auch in Zukunft die Fachverbände mit der Jugendsportförderung finanziell unterstützen wird. Auch die gute Infrastruktur im Sportkreis spielt bei den sportlichen Erfolgen eine große Rolle: „Unsere Städte und Gemeinden investieren noch immer in die Sport-Infrastruktur. Dies ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständigkeit mehr“, sprach Müller ein großes Lob aus.

Auch bei der Entwicklung der Mitgliederzahlen gibt es Anlass zur Freude – knapp 189.000 sind es aktuell im Sportkreis Ludwigsburg, also nahezu 3.000 mehr als im Vorjahr, die in 513 Vereinen aktiv sind. Auch im Bereich des Deutschen Sportabzeichens konnte Müller eine positive Entwicklung vermelden, so wurde im Jahr 2019 die Marke von 4.000 abgelegten Sportabzeichen wieder überschritten. Gestartet wurde 2019 die Kampagne „Stoppt Masern“, die gemeinsam mit dem Landratsamt Ludwigsburg und weiteren Kooperationspartnern ins Leben gerufen wurde und Aufklärungsarbeit leisten soll. Müller betonte in seinem Bericht die hervorragende Zusammenarbeit mit der Sportkreisjugend und nannte in diesem Zusammenhang den Erweiterungsbau in der Freizeitanlage Untersteinbach, das Jubiläum „60 Jahre Freizeiten in Untersteinbach“ sowie die Freizeitmaßnahmen auf dem Füllmenbacher Hof und in Untersteinbach, die in gewohnter Weise erfolgreich durchgeführt wurden.In einem Ausblick auf das Jahr 2020 informierte Müller, dass es turnusgemäß einen Sportkreisjugendtag und einen Sportkreistag geben wird, die zum ersten Mal gemeinsam an einem Tag am 21.03.2020 in Kirchheim/Neckar stattfinden werden. Für die Freizeiten 2020 konnte man sich erstmals nur online anmelden, die beiden ersten Sommerferien-Abschnitte auf dem Füllmenbacher Hof und in Untersteinbach waren nach rund 20 Minuten komplett ausgebucht. Ein besonderes Lob sprach Müller zum Abschluss auch der Sportkreis-Geschäftsstelle unter der Leitung von Matthias Nagel aus.

Sportkreisjugendleiter Kay Bäumges unterstrich in seiner anschließenden Rede die positiven Zahlen im Nachwuchsbereich: „Hier brauchen wir uns keine Sorgen machen, die Vereine stehen sehr stabil da. Dies ist die Basis für weitere sportliche Erfolge in den kommenden Jahren“, so Bäumges, der ausdrücklich die tolle Zusammenarbeit mit Matthias Müller und den weiteren Präsidiumsmitgliedern hervorhob.

„Nicht nur zum Mitgliederzuwachs möchte ich gratulieren. Rund ein Drittel aller Einwohner des Landkreises sind unter dem Dach des Sportkreises vereint, wobei hier neben der Förderung des Spitzensports auch der Breitensport und der Nachwuchs nicht zu kurz kommen“, lobte der Bietigheimer Oberbürgermeister Jürgen Kessing, zugleich auch Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). „Sport mit jungen Menschen ist präventive Sozialarbeit“, unterstrich Kessing nochmals die Wichtigkeit dieses Bereiches.