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27.01.2019 - 125 Jahre Sportverein Salamander Kornwestheim

(c) Sportverein Salamander Kornwestheim | Foto: Sportverein Salamander Kornwestheim
Showact – aktiver Sportler – Eckpunkte der Vereinshistorie | (c) Sportverein Salamander Kornwestheim | Foto: Sportverein Salamander Kornwestheim
Das Jubiläumsbuch | (c) Sportverein Salamander Kornwestheim | Foto: Sportverein Salamander Kornwestheim

Ein Traditionsverein feiert 125 Jahre

Es geht viel um die Historie des SVK - um die Gründung des Turnvereins anno 1894 – auf dieses Datum bezieht sich das Jubiläum –, um die Fusion von Turnverein, Fußballverein Salamander Kornwestheim und Eisenbahner-Sportgemeinschaft, um den Bau des Funsportzentrums. Und natürlich um sportliche Höhepunkte des SVK und seiner Vorgängervereine. Die großen Leichtathletik-Erfolge vor allem zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts gehören dazu, die Ringer, natürlich die Handballer und noch mancher Spitzensportler mehr.

Lobende Worte gibt es dann nach der Einführung durch den SVK-Präsidenten Gerhard Bahmann von einem bunten Strauß an Rednern. Oberbürgermeisterin Ursula Keck spricht für die Stadt ein Grußwort, Karlheinz Rößler als Vizepräsident für den schwäbischen Turnerbund, Matthias Müller als Präsident für den Sportkreis Ludwigsburg.

Mit dem Bau des Funsportzentrums inklusive Kletterhalle habe der Verein Maßstäbe gesetzt. „Heute gehört der SV Salamander zu den größten Mehrspartenvereinen im Land“, so der Festredner Jürgen Kessing – Präsident des Deutschen Leichtathletikverbandes. Doch welche Bedeutung hat ein Verein in der heutigen Zeit? Was früher üblich war, nämlich dass sich ganze Familien in und für einen Verein engagieren, sei heute eher die Ausnahme. Die Ehre, die mit dem Ehrenamt verbunden ist, habe dagegen kaum noch anziehende Wirkung. Viele Menschen würden sich nur engagieren, wenn sie persönlich einen Nutzen davon hätten. Fitnessstudios und E-Sport mit Computerspielen seien zur Konkurrenz des Vereinssports geworden. Zu einer festen Zeit an einem festen Ort zu trainieren sei angesichts der Flexibilisierung der Arbeitswelt kaum mehr zu vereinbaren. „Mehr wollen, aber wenig dafür tun, das ist der Trend in der Spaßgesellschaft“, so Kessing. Hätten die Kinder vor zehn, 15 Jahren Pilot, Feuerwehrmann oder Arzt als ihren Traumberuf genannt, laute heute immer häufiger die Antwort „Superstar“. Der Leistungsgedanke werde heute ebenso wenig vermittelt wie der Umgang mit Niederlagen und Frust. „Die Kinder lernen, Anstrengung zu vermeiden und verrammeln sich von innen in ihrer Komfortzone. Die Spaßgesellschaft könnte zum Totengräber der Vereine werden“, gab Kessing zu bedenken. Denn diese Tendenz erschwert es den Vereinen, sportlichen Nachwuchs zu gewinnen und zu fördern. Befinde sich jedoch der Spitzensport im Sinkflug, werde sich das auch negativ auf den Breitensport auswirken.

Seine Geschichte hat der SV Kornwestheim nun auch in einer aktuellen Chronik vorliegen, erstellt von Gerhard Bahmann und Team und stolze 250 Seiten dick. Um sie angemessen zu präsentieren, gibt es einen richtiggehenden kleinen Showact – aktive Sportler spielen, zwei im Salamander- und Igelkostüm – Eckpunkte der Vereinshistorie nach, während eine Stimme aus den Lautsprechern in Reimform erklärt, was da gerade passiert.

Und: Noch einen weiteren unerwarteten Höhepunkt gibt es. Niemand Geringeres als Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, hat eine Videobotschaft an den SV Kornwestheim gesandt. Er gratuliert dem Verein darin. Und erinnert daran, dass so mancher Olympionike aus Kornwestheim stammte.

222.01.2019 - Neujahrsempfang Sportkreis Ludwigsburg

v.l.n.r.: Sportkreisjugendleiter Kay Bäumges und Sportkreispräsident Matthias Müller mit dem Litfass 2019 | (c) Sportkreis Ludwigsburg | Foto: kbdesign

Sportkreis Ludwigsburg ist gut aufgestellt
Präsident Matthias Müller zieht positives Fazit – Zahlreiche Gäste beim Neujahrsempfang in Wiernsheim


Zahlreiche Präsidiumsmitglieder und Fachverbandsvertreter konnte der Sportkreispräsident Matthias Müller beim traditionellen Neujahrsempfang des Sportkreises in Wiernsheim begrüßen. Der Sportkreisjugendleiter Kay Bäumges, zugleich Vorsitzender des TSV Wiernsheim, hatte für einen ansprechenden Rahmen der Veranstaltung gesorgt.

„Ich möchte dem Förderverein der Sportkreis-Jugend unter der Leitung von Fabian Gramling (MdL) für die Unterstützung bei den verschiedenen Veranstaltungen und die finanzielle Unterstützung der Freizeitanlagen Füllmenbacher Hof und Untersteinbach recht herzlich danken“, sagte Matthias Müller im Rahmen seiner Ansprache. Der Rückblick auf das Sportjahr 2018 fiel durchweg positiv aus, vor allem im Bereich Leistungssport steht der Sportkreis Ludwigsburg nach wie vor an der Spitze des Württembergischen Landessportbundes bzw. in Baden-Württemberg. „Wir haben in Sportkreis zahlreiche Mannschaften in der ersten und zweiten Bundesliga. Zudem konnten wir, wie in den vergangenen Jahren, Weltmeister, Europameister und zahlreiche Deutsche Meister im Erwachsenen- und Jugendbereich bejubeln“, berichtete Müller nicht ohne Stolz und betonte, dass man auch in Zukunft die Fachverbände mit der Jugendsportförderung finanziell unterstützen wird.

Die Mitgliederzahlen waren 2018 erneut konstant, aktuell sind 511 Sportvereine mit ca. 186.377 Mitgliedern im Sportkreis Ludwigsburg beheimatet. Auch beim Sportabzeichen gab es eine positive Entwicklung, so kann wohl die Marke von 4.500 Abzeichen geknackt werden. Sehr gut angenommen wurden von den Vereinen die zahlreichen Fortbildungsmaßnahmen, welche im vergangen Jahr größtenteils ausgebucht waren. Im weiteren Verlauf des Rückblicks ging Müller auf wichtige Themen wie z.B. die Datenschutzgrundverordnung ein, die Ende Mai in Kraft trat und so manchen Verein vor eine echte Herausforderung stellte. An vier Abenden wurden rund 120 Vereinsvertreter bezüglich dieses wichtigen Themas geschult. Seit Juni des vergangenen Jahres ist mit Rose Müller aus Bietigheim-Bissingen eine Datenschutz-Beauftragte im Sportkreis installiert. Ein Erfolg war erneut die Ehrungsfeier des Sportabzeichens im Juni, bei der fast alle Jubilare und Schulen anwesend waren. Im Juli des vergangen Jahres hatte der Sportkreis Ludwigsburg die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Politik-Betriebs in Brüssel zu blicken. Eingeladen wurde die Sportkreis-Delegation vom Vizepräsidenten der Europäischen Union, Rainer Wieland (CDU), der mit seiner Einladung das Engagement und die wertvollen ehrenamtlichen Tätigkeiten des Sportkreises würdigte. Ebenfalls im Juli wurde das Jubiläum „50 Jahre Freizeitanlage Füllmenbacher Hof“ gefeiert. Seit nun mehr einem halben Jahrhundert richtet die Sportkreisjugend auf diesem Gelände das jährliche Sommer-Zeltlager aus. Stolz berichteten Matthias Müller und Kay Bäumges, dass die Sportkreisjugend gemeinsam mit dem Schwimmverein Ludwigsburg im November des vergangenen Jahres den Innovationspreis des Kreisjugendrings Ludwigsburg für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund erhalten hat. In der Vorweihnachtszeit unterstützte der Sportkreis die Spendenaktion „Helferherz“ der Ludwigsburger Kreiszeitung auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt. Fabian Gramling (MdL), der Wasserball-Nationalspieler Timo van der Bosch vom Bundesligisten SV Ludwigsburg und Matthias Müller verkauften dort unter anderem Glühwein und Erbsensuppe für einen guten Zweck.

In einem Ausblick auf das Jahr 2019 wies Müller darauf hin, dass die aktuellen Baumaßnahmen in der Freizeitanlage Untersteinbach termingerecht abgeschlossen werden müssen, damit im Sommer das Jubiläum „60 Jahre Zeltlager Untersteinbach“ gefeiert werden kann. Priorität genießen in diesem Jahr auch die Planungen für das Landesturnfest 2020 in Ludwigsburg, sowie die Vorbereitung des Sportkreisjugendtages und des Sportkreistages 2020. Auch die Zukunft der Sportkreis-Vereine hat Müller fest im Blick: „Der erfolgreiche Verein von morgen ist offen für Neues und bringt den Sport raus aus der Turnhalle hin zu den Menschen. Hier müssen wir mit Service-Angeboten punkten und die Vereine unterstützen“, sagte der Sportkreispräsident, der vor allem Kooperationen mit Kitas und Schulen sowie offene Bewegungsangebote als erste Schritte in Richtung Zukunft sieht. Zum Schluss seiner Rede sprach Müller allen Freunden und Förderern des Sportkreises sowie an die Geschäftstelle unter der Leitung von Matthias Nagel einen großen Dank aus.

19.01.2019 - 125 Jahre Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen

Sabine Wahl - Vorsitzende der KSG Gerlingen und Sportkreispräsident Matthias Müller bei der Übergabe der Ehrengaben | (c) Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen | Foto: Ulrike Hoffmann-Heer
Dein Theater‘ 125 – Jahre KSG Gerlingen | (c) Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen | Foto: Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen

Die Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen schreibt Geschichte
- der Sportkreis gratuliert! –

Die Vereinsvorsitzende Sabine Wahl betonte in Ihrer Jubiläumsrede die positive Entwicklung der KSG in den letzten Jahren mit ihrem breiten Sportangebot für Jung und Alt. Neben gelebten Traditionen entwickelt sich das Sportangebot für die 2.300 Mitglieder stetig weiter. Dies geht nur mit vielen unermüdlichen Ehrenamtlichen und Funktionsträgern in den Abteilungen, denen an dieser Stelle ihr großer Dank galt. Neben dem täglichen Sportbetrieb in den 15 Abteilungen arbeite die KSG aber auch bereits an Zukunftsprojekten wie einem Sportvereinszentrum sowie weiteren Aktivitäten für das Jubiläumsjahr.

Anschließend richtete Herr Bürgermeister Brenner das Wort an die Gäste und überbrachte herzliche Glückwünsche von Stadtverwaltung und Gemeinderat. Er würdigte die Bedeutung des Vereins hinsichtlich Gemeinwohles und betonte, dass die KSG mit ihrem sportlichen Einsatz und ihren sportlichen Erfolgen nicht nur für alle Gerlinger, sondern auch über die Stadtgrenze hinauswirke. Er versicherte an dieser Stelle, dass die Stadtverwaltung auch in Zukunft die Belange der KSG unterstütze und überbrachte der KSG einen Scheck.

Herr Müller, Präsident vom Sportkreis Ludwigsburg überbrachte ebenfalls Glückwünsche im Namen vom Sportkreis Ludwigsburg, des Schwäbischen Turnerbundes und Württembergischen Landessportbundes. In seiner Laudatio betonte er, dass die KSG fast zur Hälfte aus jugendlichen Mitgliedern besteht und damit zukunftsweisend für den Sport und das Vereinsleben sei. „Die KSG Gerlingen ist ein Verein mit moderner Prägung“, so Müller. Im Anschluss an seine Laudatio überreichte er Sabine Wahl die Ehrenurkunde des WLSB, sowie weitere Geschenke.

Anschließend ließen sich die Gäste von ‚Mein Theater‘ unter dem Motto ’50 Jahr blondes Haar‘ mit deutschen Schlagern Bezug nehmend auf die Entwicklung der KSG gut unterhalten. Die Schlager weckten Bilder aus vergangenen Zeiten und stellten oft einen humorvollen Bezug zu einem Ereignis der KSG-Geschichte her, was mit viel Szenenapplaus und großem Beifall sowie mehreren Zugaben der Künstlerinnen gefeiert wurde.

Der letzte offizielle Programmpunkt des Abends war die Präsentation des druckfrischen Jubiläumsbuches, das dank der Unterstützung vieler Unternehmen und dem Einsatz aller Abteilungen just-in-time produziert werden konnte.