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04.08.2019 - Happy Birthday – Zeltlager Untersteinbach

(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Carmen Müller

Das Zeltlager der Sportkreisjugend in Untersteinbach feiert Geburtstag. Es wurde stolze 60 Jahre alt und ist so jung wie am ersten Tag. Im ersten Abschnitt verbringen 200 Kinder zwei Wochen Sommerferien voller Spaß und Action. Egal, ob es regnet oder die Sonne scheint, die Stimmung ist fantastisch. Die Teilnehmerzahl wurde dieses Jahr um 20 Kinder reduziert. Grund dafür ist der neue Anbau, der das Essenszelt ersetzt und erst mal quasi die Kapazität eruiert werden musste. Nächstes Jahr kann die Teilnehmerzahl erhöht werden. Die Blockhütte ist noch nicht ganz fertig gestellt. Eine Woche vor Beginn stand sogar noch der Kran, es war noch nichts verfüllt und die Fensterbauer haben einen Tag vor Start des Abschnittes noch Hand angelegt.  Nun ist sie aber nutzbar und schon jetzt ein Prachtstück. Dieses Bauprojekt wurde von Wolfgang Rebmann, der Sohn des Gründers vorangetrieben.

Die Eltern konnten am Besuchersonntag die Erweiterung des Betriebsgebäudes bewundern. Die Monster hatten für den Nachmittag ein tolles Programm vorbereitet, das ein bisschen die Geschichte des Zeltlagers wiederspiegelte und damals und heute gegenüberstellt. Die Eltern waren begeistert von den Darbietungen. Die Volkstanzgruppe Hohenlohe war zu Gast und ergänzte das Programm mit ein paar Volkstänzen und mit Fahnenschwingen. 

Kai Bäumges, der Sportkreisjugendleiter, hatte die ehrenvolle Aufgabe gemeinsam mit Anne Köhler, der Vorsitzenden der Württembergischen Sportjugend gleich an fünf Mitarbeiter des Teams die bronzene Ehrennadel der Württembergischen Sportjugend verleihen zu dürfen. Die geehrten bringen seit 2012 ihre Ideen, Kraft und Freizeit ein, um den Kindern- und Jugendlichen hier in Untersteinbach unvergessliche Ferientag bescheren zu können.  Denn eines ist ganz klar: Zeltlager macht süchtig!

05.07.2019 - 60 Jahre Zeltlager und immer neue Herausforderungen!

(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Matthias Klaiber
(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Matthias Klaiber
(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Matthias Klaiber
(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Matthias Klaiber

Richtfest des neuen Betriebsgebäudes im Zeltlager Untersteinbach!

Dass auch nach 60 Jahren Zeltlager Untersteinbach Stillstand noch immer Rückschritt bedeutet, hat Bauherr, Vizepräsident des Sportkreises Ludwigsburg und jahrzehntelanger Lagerleiter im Zeltlager Untersteinbach, Wolfgang Rebmann, mit dem neuen Betriebsgebäude wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt: über 200 Kindern wird der neue Holzbau Platz bieten und ist ein weiterer Modernisierungsschritt um die Konkurrenzfähigkeit der Freizeitanlage auf viele weitere Jahre sicherzustellen!

Einigen Schwierigkeiten musste beim Bau getrotzt werden. So wurde der geplante Keller während des Baus noch vergrößert, Wetterkapriolen verzögerten das Vorankommen im Frühjahr und die Pfingstfreizeit der Sportkreisjugend Ludwigsburg auf dem Gelände stellten Herausforderungen dar.

Trotz aller Umstände konnte am Abend des 5.7.2019 ein fröhliches Richtfest mit Vertretern der Gemeinde Untersteinbach, den beauftragten Zimmerleuten und Familien, der Bauunternehmung, Vertretern des Sportkreises und der Betreuerschaft gefeiert werden. Das gute Wetter der letzten Tage ließ den Bau schnell vorankommen und so sprach der Zimmermeister Florian Schäfer um 17:45 die lobenden Worte an Handwerk, Mitarbeiter und Bauherr bevor das Rotweinglas unter Beifall der fast 40 anwesenden Personen am Boden zerschellte!

Die Sommerfreizeiten des Sportkreises können nun wie geplant im neuen Gebäude, welches das Speisezelt ersetzt und auch der Küche mehr Platz und Möglichkeiten bietet, durchgeführt werden.

03.07.2019 - Ehrung der besten Schulen für das Deutsche Sportabzeichen 2018

v.l.n.r. Pressesprecherin der Kreissparkasse Ludwigsbug Isabel Kurz, zusammen mit den Vertreterinnen der ausgezeichneten Schulen Inge Feilschlag (Grundschule Eberdin-gen) und Melanie Weissert (Ernst-Sigle-Gymnasium Kornwestheim) und dem Sportkreisprä-sidenten Matthias Müller. Es fehlte ein Vertreter des Friedrich-Schiller Gymnasium Mar-bach und der (Copyright: Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Sportkreis Ludwigsburg).

Die Ehrung der siegreichen Schulen des Sportabzeichenjahres 2018 fand dieses Jahr erneut im Ludwig-Jahn-Stadion in Ludwigsburg statt.

Der Sportkreis Ludwigsburg war durch seinen Präsidenten Matthias Müller vertreten, der gemeinsam mit der Pressesprecherin der Kreissparkasse Ludwigsburg Isabel Kurz die TOP 3 Schulen auszeichnete.

Matthias Müller lobte in seiner kurzen Ansprache die gute Zusammenarbeit mit der Kreissparkasse Ludwigsburg, die seit Jahren das Jugendsportabzeichen fördert. Knapp 48.000 Euro hat die Kreissparkasse seit 2004 für die Förderung des Sportabzeichens gespendet, allein für 2018 waren es knapp 3.400 Euro.

Anschließend fand die Ehrung der Schulen statt. Mit 221 abgenommenen Sportabzeichen lag das Friedrich-Schiller Gymnasium Marbach mit wenigen Abzeichen Vorsprung auf Platz 1. Auf dem 2. Platz landete das Ernst-Sigle-Gymnasium Kornwestheim mit 205 Abzeichen, auf dem 3. Rang die Grundschule Eberdingen mit 189 erreichten Teilnahmen.

Die Vertreter der Schulen freuten sich über 444 Euro, 333 Euro und 222 Euro Preisgeld, die die Kreissparkasse spendete.

Isabel Kurz betonte, dass die gesellschaftliche Funktion des Sportes in Zeiten der neuen Medien und des Internets noch stärker gefragt sei als in früheren Jahren, „und die Kreissparkasse insbesondere den Schulwettbewerb sehr gerne fördere.“

„Wir hoffen sehr, dass auch in diesem Jahr wieder viele Schulen an unserem Wettbewerb teilnehmen und dass der hohe Stellenwert des Sports im Landkreis Ludwigsburg erhalten bleibt“, rundete Matthias Müller die gelungene Veranstaltung ab.

24.06.2019 - Von Küchenfeen, Lagerfeuerromantik und verirrten Waldspaziergängen

(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Stefan Rebmann

Alle Jahre wieder und seit acht Jahren mittlerweile wieder Tradition: die Pfingstfreizeit der Sportkreisjugend Ludwigsburg in Untersteinbach! Nachdem sich das über viele Jahre bewährte Team im Jahr 2019 leider, aufgrund beruflicher Veränderungen, Kindern, usw.  nicht vollumfänglich wieder zusammenstellen ließ, durfte das eine oder andere neue Gesicht in Betreuerkreisen begrüßt werden! Auch das gehört zum Zeltlager dazu. Neue Betreuer bringen auch wieder neue Ideen und davon wurden im Pfingstlager wieder viele in die Tat umgesetzt. An dieser Stelle: Willkommen im Team Paul und Lara! Für die kulinarischen Highlights zeichneten sich, wie in den Vorjahren Küchenchef Helmut mit Elfi und Wolfgang Rebmann aus! Die Leidenschaft mit der die abwechslungsreichen Mahlzeiten gekocht werden schmeckt man und lässt alle Teilnehmer und Betreuer Kraft tanken für die vielen sportlichen Herausforderungen! DANKE!

Die Freizeit begann direkt mit einer Nachtwanderung an die sich die/der eine oder andere noch lange zurückerinnern wird. Mitten auf dem Heimweg eines romantischen Grillabends am Gleichener See setzte ein Platzregen ein, der die Ankunft im Lager ein wenig verzögerte. Nicht zuletzt auch, da sich selbst die erfahrensten Betreuer hin und wieder noch im dunklen Wald über Untersteinbach verlaufen… Aber natürlich wurden alle wieder gesund und munter ins Lager gebracht!

Die sportlichen Möglichkeiten im Zeltlager Untersteinbach sind schier grenzenlos und werden vom sechsköpfigen Betreuerteam regelmäßig ausgeschöpft. Die Lagermeisterschaft begleitet die Teilnehmer der Freizeit über die gesamte Woche und sorgt für Spannung und sportliche Herausforderung! Eine Beachvolleyballanlage, Riesentrampolin, Soccer 5 Court oder auch der Sportplatz eignen sich wunderbar für aktive Freizeitgestaltung. Hinzu kommen nagelneue Allwetter Tischtennisplatten und ein Kletterturm, der die „Monster“, wie die TeilnehmerInnen hier scherzhaft genannt werden, vor die eine oder andere Herausforderung stellt. Neben dem Sport gehört zum Zeltlager auch das Abenteuer: Orientierungslauf mit Karte, „Überlebens-Aufgaben“ wie Wasser abkochen in der Wildnis, Abseilen von Felswänden oder Unterschlupf bauen werden anschaulich dargestellt und mit einer Geschichte zusätzlich Spannung in die Thematik gebracht. Das schweißt zusammen und lässt oftmals jahrelang haltende Freundschaften entstehen.

Besonders erfreulich war, dass es sich bei fast der Hälfte aller teilnehmenden Monster um neue Gesichter handelte. Klar, die alten Hasen sind weiterhin dabei, aber nach vier, fünf oder gar sechs Jahren Teilnahme am Zeltlager wird auch der älteste Hase irgendwann zu alt. Somit freut es Freizeitleitung und Betreuer sehr, dass in diesem Jahr so viele neue Teilnehmer in Untersteinbach begrüßt werden konnten!

Orientierungsläufe, Abende mit Gitarre und Gesang am Lagerfeuer oder auch die Nutzung der weitläufigen Sportstätten der Freizeitanlage; das Zeltlager Untersteinbach ist in vielerlei Hinsicht anders und kaum vergleichbar mit anderen Freizeiteinrichtungen in Deutschland. Neben der unmittelbaren Nähe zum ortsansässigen kleinen Freibad ist es vor allem der direkte Zugang an die Wanderwege und Wälder des Schwäbisch-Fränkischen Waldes, die eine Freizeitgestaltung fernab von Digitalisierung und permanentem Internetkonsum möglich machen. Hier steht die Gemeinschaft und das fröhliche, sportliche Miteinander im Fokus. Dies leben nicht nur die Betreuer, sondern auch viele „Wiederholungstäter“ unter den Monstern vor! Auf noch viele weiter Zeltlagerjahre mit wunderbaren Momenten, Harmonie und tollen Erinnerungen!

10.06.2019 - Es isch Maiedag! – 60 Jahre Zeltlager Untersteinbach

(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Christian Boochs
(c) Verein zur Förderung der Sportkreisjugend Ludwigsburg | Foto: Christian Boochs

…und wir vom Zeltlager waren natürlich auch dabei Wie könnte es auch anders sein?
Und wer das Zeltlager Untersteinbach in und um Vaihingen/Enz bisher noch nicht kannte, der kennt es spätestens seit Pfingstmontag 2019!

Gegen 9 Uhr fanden wir Betreuer uns bei Tims Oma auf dem Hof ein, um uns für den Festzug des Maientags bereitzumachen. Hierfür war nämlich noch einiges zu tun – das aufwendig und detailgetreu bemalte Zelt musste auf den Wagen gespannt, die Monsterbubbles aufgepumpt und so mancher von uns musste erstmal noch richtig wach werden, schließlich hatte der Maientag bereits seine ersten Spuren hinterlassen. 

Wie schon erwähnt, hatten wir neben unserem buntbemalten Zelt auch ein paar unserer Monsterbubbles dabei, um ordentlich Eindruck zu hinterlassen und die Zuschauer mit viel Freude und Spaß ganz in unseren Bann zu ziehen.

Und das ist uns auch gelungen! 

Gegen 10 Uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Innenstadt, wo wir mit unserem Wagen hier und da bereits für stockenden Verkehr sorgten. Das störte uns allerdings herzlich wenig, schließlich stimmten wir uns bereits lautstark mit „Wo wir auch hingeh’n“ und „We are from Zeltlager“ auf den Festzug ein. Spätestens jetzt wusste Vaihingen – die Ubach-Family ist am Start!

Mit einer kleinen Verzögerung und den ersten Regentropfen ging dann endlich der Festzug los, bei dem es dann einige schöne Wiedersehen gab mit ehemaligen Betreuern, Teilis der letzten Jahre und deren Eltern – das spricht doch für sich... Immer wieder hörte man aus den Reihen der Zuschauer Aussagen wie „Zeltlager Untersteinbach! Da war ich selbst schon als Kind!“ „Erinnerungen für’s Leben!“ oder „Ubach, wie toll! Das beste Ferienprogramm!“ 

Aber wie man uns kennt, liefen wir nicht einfach nur stumm beim Festzug mit… Nee! Mit vollster Stimmkraft füllten wir die Straßen Vaihingens mit „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber uns’re Liebe nicht!“ und einige Zuschauer schlossen sich unserem Chor an – das war großartig!

Die Krönung des ganzen Tages jedoch waren all die positiven Rückmeldungen, die wir während und nach dem Maientags-Umzug von vielen Seiten erhielten! All der gute Zuspruch und die lieben Worte – das ist es, was uns antreibt und was uns jedes Jahr auf’s Neue darin bestärkt, dieses Zeltlager unbedingt weiter mit Liebe und Leidenschaft zu füllen und es damit immer weiter bestehen zu lassen!

  Auf die nächsten Jahre!

13.05.2019 - Jubilarfeier Sportabzeichen Jubilare

(c) Sportkreis Ludwigsburg | Foto: Sportkreis Ludwigsburg

Das Sportabzeichen steht bei Jugendlichen und Erwachsenen hoch im Kurs – und die Kreissparkasse Ludwigsburg fördert die Absolvierung des Sportabzeichens bei Vereinen und Schulen und seit Jahren. „Die Förderung des Sportabzeichens im Landkreis hat bei der Kreissparkasse Ludwigsburg eine lange Tradition“, sagte Regionaldirektor Thomas Nytz von der Kreissparkasse Ludwigsburg. Über 48.000 Euro habe die Kreissparkasse seit 2004 für die Förderung des Sportabzeichens gestiftet, allein für 2018 waren es nahezu 3.400 Euro.

Insgesamt 52 Vereine und 17 Schulen haben 2018 am Sportabzeichen teilgenommen. Die von der Teilnehmerzahl her erfolgreichsten Vereine lagen auch 2018 ganz dicht beieinander. Erfolgreichster Verein mit 292 Teilnehmern war erneut wie im Vorjahr der Turn- und Sportverein Bönnigheim e.V. im Kreis. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Sportvereinigung Besigheim mit 266 Teilnehmern vor dem Turn- und Sportverein Münchingen e.V. mit 200 Teilnehmern. Als kleine Anerkennung übergab Kurz an die Vertreter der Vereine eine Spende für die Jugendarbeit. Ebenso wurden Teilnehmer, die 2018 runde Sportabzeichen ab 25 Wiederholungen abgelegt hatten, geehrt. Herbert Fischer wurde dabei für herausragende 55 Wiederholungen geehrt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir in der Kreissparkasse einen starken Partner gefunden haben, der vor allem den Sport im Kreis und unter anderem auch das Sportabzeichen schon seit Jahren finanziell und ideell unterstützt“, sagte Sportkreispräsident Matthias Müller. „Bewegungsarmut ist heutzutage eine ‚Volkskrankheit‘, die alle Altersgruppen in Deutschland betrifft“, betonte Kurz. „Aus diesem Grund ist uns die Unterstützung des Sportabzeichens wichtig und wir fördern gerne Kinder, Jugendliche und junggebliebene Erwachsene bei der Vorbereitung und Abnahme des Sportabzeichens.“ 

Die Kreissparkasse werde ihr Engagement für den Sport auch in Zukunft fortsetzen, um hier weiterhin ein Zeichen zu setzen. Neben dem Breitensport engagiere sie sich aber auch im Spitzensport – zum Beispiel durch Übernahme der Olympiapatenschaften für perspektivenreiche Sportler aus dem Kreis, so Nytz.

27.01.2019 - 125 Jahre Sportverein Salamander Kornwestheim

(c) Sportverein Salamander Kornwestheim | Foto: Sportverein Salamander Kornwestheim
Showact – aktiver Sportler – Eckpunkte der Vereinshistorie | (c) Sportverein Salamander Kornwestheim | Foto: Sportverein Salamander Kornwestheim
Das Jubiläumsbuch | (c) Sportverein Salamander Kornwestheim | Foto: Sportverein Salamander Kornwestheim

Ein Traditionsverein feiert 125 Jahre

Es geht viel um die Historie des SVK - um die Gründung des Turnvereins anno 1894 – auf dieses Datum bezieht sich das Jubiläum –, um die Fusion von Turnverein, Fußballverein Salamander Kornwestheim und Eisenbahner-Sportgemeinschaft, um den Bau des Funsportzentrums. Und natürlich um sportliche Höhepunkte des SVK und seiner Vorgängervereine. Die großen Leichtathletik-Erfolge vor allem zur Mitte des vergangenen Jahrhunderts gehören dazu, die Ringer, natürlich die Handballer und noch mancher Spitzensportler mehr.

Lobende Worte gibt es dann nach der Einführung durch den SVK-Präsidenten Gerhard Bahmann von einem bunten Strauß an Rednern. Oberbürgermeisterin Ursula Keck spricht für die Stadt ein Grußwort, Karlheinz Rößler als Vizepräsident für den schwäbischen Turnerbund, Matthias Müller als Präsident für den Sportkreis Ludwigsburg.

Mit dem Bau des Funsportzentrums inklusive Kletterhalle habe der Verein Maßstäbe gesetzt. „Heute gehört der SV Salamander zu den größten Mehrspartenvereinen im Land“, so der Festredner Jürgen Kessing – Präsident des Deutschen Leichtathletikverbandes. Doch welche Bedeutung hat ein Verein in der heutigen Zeit? Was früher üblich war, nämlich dass sich ganze Familien in und für einen Verein engagieren, sei heute eher die Ausnahme. Die Ehre, die mit dem Ehrenamt verbunden ist, habe dagegen kaum noch anziehende Wirkung. Viele Menschen würden sich nur engagieren, wenn sie persönlich einen Nutzen davon hätten. Fitnessstudios und E-Sport mit Computerspielen seien zur Konkurrenz des Vereinssports geworden. Zu einer festen Zeit an einem festen Ort zu trainieren sei angesichts der Flexibilisierung der Arbeitswelt kaum mehr zu vereinbaren. „Mehr wollen, aber wenig dafür tun, das ist der Trend in der Spaßgesellschaft“, so Kessing. Hätten die Kinder vor zehn, 15 Jahren Pilot, Feuerwehrmann oder Arzt als ihren Traumberuf genannt, laute heute immer häufiger die Antwort „Superstar“. Der Leistungsgedanke werde heute ebenso wenig vermittelt wie der Umgang mit Niederlagen und Frust. „Die Kinder lernen, Anstrengung zu vermeiden und verrammeln sich von innen in ihrer Komfortzone. Die Spaßgesellschaft könnte zum Totengräber der Vereine werden“, gab Kessing zu bedenken. Denn diese Tendenz erschwert es den Vereinen, sportlichen Nachwuchs zu gewinnen und zu fördern. Befinde sich jedoch der Spitzensport im Sinkflug, werde sich das auch negativ auf den Breitensport auswirken.

Seine Geschichte hat der SV Kornwestheim nun auch in einer aktuellen Chronik vorliegen, erstellt von Gerhard Bahmann und Team und stolze 250 Seiten dick. Um sie angemessen zu präsentieren, gibt es einen richtiggehenden kleinen Showact – aktive Sportler spielen, zwei im Salamander- und Igelkostüm – Eckpunkte der Vereinshistorie nach, während eine Stimme aus den Lautsprechern in Reimform erklärt, was da gerade passiert.

Und: Noch einen weiteren unerwarteten Höhepunkt gibt es. Niemand Geringeres als Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, hat eine Videobotschaft an den SV Kornwestheim gesandt. Er gratuliert dem Verein darin. Und erinnert daran, dass so mancher Olympionike aus Kornwestheim stammte.

222.01.2019 - Neujahrsempfang Sportkreis Ludwigsburg

v.l.n.r.: Sportkreisjugendleiter Kay Bäumges und Sportkreispräsident Matthias Müller mit dem Litfass 2019 | (c) Sportkreis Ludwigsburg | Foto: kbdesign

Sportkreis Ludwigsburg ist gut aufgestellt
Präsident Matthias Müller zieht positives Fazit – Zahlreiche Gäste beim Neujahrsempfang in Wiernsheim


Zahlreiche Präsidiumsmitglieder und Fachverbandsvertreter konnte der Sportkreispräsident Matthias Müller beim traditionellen Neujahrsempfang des Sportkreises in Wiernsheim begrüßen. Der Sportkreisjugendleiter Kay Bäumges, zugleich Vorsitzender des TSV Wiernsheim, hatte für einen ansprechenden Rahmen der Veranstaltung gesorgt.

„Ich möchte dem Förderverein der Sportkreis-Jugend unter der Leitung von Fabian Gramling (MdL) für die Unterstützung bei den verschiedenen Veranstaltungen und die finanzielle Unterstützung der Freizeitanlagen Füllmenbacher Hof und Untersteinbach recht herzlich danken“, sagte Matthias Müller im Rahmen seiner Ansprache. Der Rückblick auf das Sportjahr 2018 fiel durchweg positiv aus, vor allem im Bereich Leistungssport steht der Sportkreis Ludwigsburg nach wie vor an der Spitze des Württembergischen Landessportbundes bzw. in Baden-Württemberg. „Wir haben in Sportkreis zahlreiche Mannschaften in der ersten und zweiten Bundesliga. Zudem konnten wir, wie in den vergangenen Jahren, Weltmeister, Europameister und zahlreiche Deutsche Meister im Erwachsenen- und Jugendbereich bejubeln“, berichtete Müller nicht ohne Stolz und betonte, dass man auch in Zukunft die Fachverbände mit der Jugendsportförderung finanziell unterstützen wird.

Die Mitgliederzahlen waren 2018 erneut konstant, aktuell sind 511 Sportvereine mit ca. 186.377 Mitgliedern im Sportkreis Ludwigsburg beheimatet. Auch beim Sportabzeichen gab es eine positive Entwicklung, so kann wohl die Marke von 4.500 Abzeichen geknackt werden. Sehr gut angenommen wurden von den Vereinen die zahlreichen Fortbildungsmaßnahmen, welche im vergangen Jahr größtenteils ausgebucht waren. Im weiteren Verlauf des Rückblicks ging Müller auf wichtige Themen wie z.B. die Datenschutzgrundverordnung ein, die Ende Mai in Kraft trat und so manchen Verein vor eine echte Herausforderung stellte. An vier Abenden wurden rund 120 Vereinsvertreter bezüglich dieses wichtigen Themas geschult. Seit Juni des vergangenen Jahres ist mit Rose Müller aus Bietigheim-Bissingen eine Datenschutz-Beauftragte im Sportkreis installiert. Ein Erfolg war erneut die Ehrungsfeier des Sportabzeichens im Juni, bei der fast alle Jubilare und Schulen anwesend waren. Im Juli des vergangen Jahres hatte der Sportkreis Ludwigsburg die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Politik-Betriebs in Brüssel zu blicken. Eingeladen wurde die Sportkreis-Delegation vom Vizepräsidenten der Europäischen Union, Rainer Wieland (CDU), der mit seiner Einladung das Engagement und die wertvollen ehrenamtlichen Tätigkeiten des Sportkreises würdigte. Ebenfalls im Juli wurde das Jubiläum „50 Jahre Freizeitanlage Füllmenbacher Hof“ gefeiert. Seit nun mehr einem halben Jahrhundert richtet die Sportkreisjugend auf diesem Gelände das jährliche Sommer-Zeltlager aus. Stolz berichteten Matthias Müller und Kay Bäumges, dass die Sportkreisjugend gemeinsam mit dem Schwimmverein Ludwigsburg im November des vergangenen Jahres den Innovationspreis des Kreisjugendrings Ludwigsburg für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund erhalten hat. In der Vorweihnachtszeit unterstützte der Sportkreis die Spendenaktion „Helferherz“ der Ludwigsburger Kreiszeitung auf dem Ludwigsburger Weihnachtsmarkt. Fabian Gramling (MdL), der Wasserball-Nationalspieler Timo van der Bosch vom Bundesligisten SV Ludwigsburg und Matthias Müller verkauften dort unter anderem Glühwein und Erbsensuppe für einen guten Zweck.

In einem Ausblick auf das Jahr 2019 wies Müller darauf hin, dass die aktuellen Baumaßnahmen in der Freizeitanlage Untersteinbach termingerecht abgeschlossen werden müssen, damit im Sommer das Jubiläum „60 Jahre Zeltlager Untersteinbach“ gefeiert werden kann. Priorität genießen in diesem Jahr auch die Planungen für das Landesturnfest 2020 in Ludwigsburg, sowie die Vorbereitung des Sportkreisjugendtages und des Sportkreistages 2020. Auch die Zukunft der Sportkreis-Vereine hat Müller fest im Blick: „Der erfolgreiche Verein von morgen ist offen für Neues und bringt den Sport raus aus der Turnhalle hin zu den Menschen. Hier müssen wir mit Service-Angeboten punkten und die Vereine unterstützen“, sagte der Sportkreispräsident, der vor allem Kooperationen mit Kitas und Schulen sowie offene Bewegungsangebote als erste Schritte in Richtung Zukunft sieht. Zum Schluss seiner Rede sprach Müller allen Freunden und Förderern des Sportkreises sowie an die Geschäftstelle unter der Leitung von Matthias Nagel einen großen Dank aus.

19.01.2019 - 125 Jahre Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen

Sabine Wahl - Vorsitzende der KSG Gerlingen und Sportkreispräsident Matthias Müller bei der Übergabe der Ehrengaben | (c) Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen | Foto: Ulrike Hoffmann-Heer
Dein Theater‘ 125 – Jahre KSG Gerlingen | (c) Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen | Foto: Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen

Die Kultur- und Sportgemeinde Gerlingen schreibt Geschichte
- der Sportkreis gratuliert! –

Die Vereinsvorsitzende Sabine Wahl betonte in Ihrer Jubiläumsrede die positive Entwicklung der KSG in den letzten Jahren mit ihrem breiten Sportangebot für Jung und Alt. Neben gelebten Traditionen entwickelt sich das Sportangebot für die 2.300 Mitglieder stetig weiter. Dies geht nur mit vielen unermüdlichen Ehrenamtlichen und Funktionsträgern in den Abteilungen, denen an dieser Stelle ihr großer Dank galt. Neben dem täglichen Sportbetrieb in den 15 Abteilungen arbeite die KSG aber auch bereits an Zukunftsprojekten wie einem Sportvereinszentrum sowie weiteren Aktivitäten für das Jubiläumsjahr.

Anschließend richtete Herr Bürgermeister Brenner das Wort an die Gäste und überbrachte herzliche Glückwünsche von Stadtverwaltung und Gemeinderat. Er würdigte die Bedeutung des Vereins hinsichtlich Gemeinwohles und betonte, dass die KSG mit ihrem sportlichen Einsatz und ihren sportlichen Erfolgen nicht nur für alle Gerlinger, sondern auch über die Stadtgrenze hinauswirke. Er versicherte an dieser Stelle, dass die Stadtverwaltung auch in Zukunft die Belange der KSG unterstütze und überbrachte der KSG einen Scheck.

Herr Müller, Präsident vom Sportkreis Ludwigsburg überbrachte ebenfalls Glückwünsche im Namen vom Sportkreis Ludwigsburg, des Schwäbischen Turnerbundes und Württembergischen Landessportbundes. In seiner Laudatio betonte er, dass die KSG fast zur Hälfte aus jugendlichen Mitgliedern besteht und damit zukunftsweisend für den Sport und das Vereinsleben sei. „Die KSG Gerlingen ist ein Verein mit moderner Prägung“, so Müller. Im Anschluss an seine Laudatio überreichte er Sabine Wahl die Ehrenurkunde des WLSB, sowie weitere Geschenke.

Anschließend ließen sich die Gäste von ‚Mein Theater‘ unter dem Motto ’50 Jahr blondes Haar‘ mit deutschen Schlagern Bezug nehmend auf die Entwicklung der KSG gut unterhalten. Die Schlager weckten Bilder aus vergangenen Zeiten und stellten oft einen humorvollen Bezug zu einem Ereignis der KSG-Geschichte her, was mit viel Szenenapplaus und großem Beifall sowie mehreren Zugaben der Künstlerinnen gefeiert wurde.

Der letzte offizielle Programmpunkt des Abends war die Präsentation des druckfrischen Jubiläumsbuches, das dank der Unterstützung vieler Unternehmen und dem Einsatz aller Abteilungen just-in-time produziert werden konnte.